Nachdem der Februar aufgrund lang anhaltender Kälte und Dunkelheit ein ’verlorener‘ Monat für den Schuhhandel in Deutschland war, begann der März mit einem Hauch Frühjahr. Auch wenn speziell in Norddeutschland die Sonne nur für wenige Stunden schien – der Frühling lag in der Luft. Dennoch blieb der aufgelaufene Umsatz aufgrund der Vorwochen nach der
1. März-Dekade im Minus.
Für die Teilnehmer an der ERIX-Marktdatenbank wurde aufgelaufen ein Umsatzrückgang um 1,82% im Vergleich zum Vorjahr registriert. Während der durchschnittliche Verkaufspreis um rund 3 Euro auf 60,25 Euro gestiegen ist, bewegen sich die Ist-Kalkulation und die aufgelaufene Abverkaufsquote ab Jahresbeginn auf dem Niveau von 2012.
Im Bereich der Damenschuhe kletterte der Umsatzanteil der Stiefel mit Kaltfutter deutlich von 11,58% auf 19,24%. Etwas schwächer als in der Vorjahresdekade wurden Schnürhalbschuhe und Slipper/Trotteurs verkauft. Bei den Herren ergaben sich in der Berichtsdekade keine nennenswerten Verschiebungen. Dagegen zeigte sich bei den Kinderschuhen ein ähnliches Bild wie bei den Damen: Auch hier stiegen die Umsatzanteile von Stiefeln mit Kaltfutter an.