Die 2. Juni-Dekade brachte das lange ersehnte sommerliche Wetter. Im Zuge der Wärme entwickelten sich die Umsätze vielerorts positiv. Die Abverkäufe von offener Ware zogen endlich an. Am Ende der Dekade blieb jedoch ein Minus in Höhe von 2,88% bestehen. Während die aufgelaufene Abverkaufsquote mit 42,84% weiterhin unter der Quote aus dem Vorjahr liegt, hat sich der durchschnittliche Verkaufspreis von 55,62 Euro auf 58,96 Euro erhöht.
Das sommerliche Wetter machte sich in der 2. Juni-Dekade in der Entwicklung der Umsatzanteile deutlich bemerkbar. So kletterte der Anteil der Sandaletten bei den Damenschuhen von 19,84% auf 27,46%. Auch Pantoletten entwickelten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum positiv – wenn auch weniger deutlich ausgeprägt. Hier ging es von 13,71% auf 15,88%. Leicht rückläufig entwickelten sich dagegen die Abverkäufe von Pumps/Ballerinas, Schnürhalbschuhen und Slippern/Trotteurs. Bei den Herrenschuhen zeigte sich ein ähnliches Bild, hier rutschten Schnürhalbschuhe unter die 50%-Marke. Ganz besonders deutlich wurde der ’Sommereinbruch‘ bei den Kinderschuhen: Hier schossen die Anteile der Sandalen geradezu nach oben, bei den Kleinkindern sogar über die 50%-Marke.