Immerhin fiel Mitte Mai das aufgelaufene Minus im Schuhfachhandel über die psychologisch wichtige Marke von -5%. Nach der letzten Dekade schlugen noch -5,18% zu buche. Auch die Abverkaufsquote erholte sich und lag mit 35,71% nur knapp unter dem Vorjahreswert. Dennoch wurde die so lang ersehnte Wärme schmerzlich vermisst und der große Run auf die Sommerware blieb auch Mitte des Wonnemonats aus, was sich vor allem bei den Abverkaufsquoten von offener Ware niederschlug.
Auch wenn im Damenschuhbereich Pumps und Ballerinas sowie Schnürhalbschuhe geringfügige Umsatzanteilen dazu gewinnen konnten, blieben Pantoletten und Sandaletten hinter dem Vorjahr zurück. Der Umsatzanteil von Stiefeln war mit 5,33% sogar doppelt so hoch wie in der Vergleichsdekade 2012. Auch bei den Herrenschuhen konnten allein Slipper eine leichte Steigerung von 17,64% auf 19,56% vollziehen; alle anderen Warengruppen stießen bei den Kunden auf weniger Interesse als gehabt. Die Kinderschuhabteilungen bestätigten ebenfalls das Desinteresse gegenüber sommerlichen Sortimenten. Hier fielen Sandaletten bei den Kleinkindern von 42,01% auf 36,77%, bei den Großkindern von 37,20% auf 32,52% zurück.