Alles andere als optimal verlief der Mai für den deutschen Schuhhandel. Zunächst blieben Sonne und frühlingshafte Temperaturen aus und am Monatsende litten der Süden und Osten des Landes unter einer dramatischen Flutkatastrophe. Diese Ereignisse wirkten sich auf die Umsatzentwicklung aus: Die Umsätze der Teilnehmer an der ERIX-Marktdatenbank lagen nach der 3. Mai-Dekade aufgelaufen bei -4,89%.
Dem Schuhhandel fehlten die Impulse. Und für die ist zwangsläufig in erster
Linie das Wetter zuständig. Doch bei Dauerregen und Kälte stand den Kunden nicht der Sinn nach offener Ware. Das drückt sich deutlich in der Entwicklung der Umsatzanteile aus. So gingen die Anteile von Sandaletten und Pantoletten erheblich zurück. Bei Sandaletten ging es von 29,10% auf 15,42%. Ebenso drastisch fiel der Absturz bei Pantoletten aus: Hier fielen die Umsatzanteile von 19,81% auf nur noch 8,90%. Höher im Kurs standen dagegen geschlossene Schuhe wie Ballerinas und Pumps, hier kletterte der Anteil von 17,99% auf 26,04%, sowie Schnürhalbschuhe. Diese Gruppe verzeichnete einen Anstieg von 6,28% auf 13,39%.