Halb Deutschland lag Ende März noch unter einer geschlossenen Schneedecke, und auch in der anderen Hälfte herrschten anhaltend winterliche Temperaturen. Die Folge: In der 3. März-Dekade entwickelte sich der Umsatz der Teilnehmer an der ERIX- Marktdatenbank stark rückläufig. Aufgelaufen seit Jahresbeginn beläuft sich das Minus Ende März auf 15,48%.
Der ‘Umsatz-Absturz’ lässt sich auch an weiteren Kennzahlen festmachen. So ist die aufgelaufene Abverkaufsquote von 23,49% im Vorjahreszeitraum auf 20% gesunken. Darunter leidet auch die erzielte Kalkulation, die von 123,05% auf 118,70% zurückgegangen ist. Die Kaufzurückhaltung war besonders ausgeprägt bei Damen- und Kinderschuhen. Hier gingen die Abverkaufsquoten deutlich zurück. So belegen auch diese Daten: Die Kunden warten mit dem Schuhkauf, bis der Frühling nicht nur kalendarisch Einzug hält.Ein weiteres Indiz für den verzögerten Saisonstart war der deutlich gestiegene Umsatzanteil von kaltgefütterten Stiefeln im Bereich der Damenschuhe. Von 4,22% in der Vorjahresdekade ging es rauf auf 15,67%. Ein ähnliches Bild ergab sich bei den Kinderschuhen, hier kamen stark rückläufige Umsatzanteile bei Sandaletten hinzu.