Zur Ausgabe melden die Veranstalter 1.057 Marken und Aussteller aus 40 Ländern; bei Gardabags sind über 80 Unternehmen vertreten. Die geografische Verteilung: 40 % der Unternehmen kommen aus Europa, 60 % aus außereuropäischen Märkten. China stellt demnach erneut die größte Ausstellergruppe, gefolgt von Italien, Indien und der Türkei. Gardabags ergänzt das Angebot mit Fokus auf Taschen, Lederwaren, Reisegepäck und Reiseartikel. Hier werden über 80 Unternehmen genannt, verteilt auf die Bereiche Brands, Sourcing und Sourcing4Bridge.
Auf der Besucherseite kündigt die Messe 137 Hosted Buyer sowie internationale Journalistinnen und Journalisten aus 29 Ländern an. Außerdem ist erstmals eine argentinische Gruppenausstellung geplant: 14 Unternehmen aus dem Lederwarensektor nehmen teil; unterstützt wird die Delegation laut Mitteilung durch die Fundación Argentina para la Promoción de Inversiones y Comercio Internacional und den Branchenverband CIMA.
Inhaltlich setzt die Veranstaltung auch 2026 auf Formate rund um Markt- und Innovationsthemen. Dazu zählen das Innovation Village Retail mit 10 Start-ups sowie eine Startup Competition (Start-ups aus 7 Ländern). Weitere Programmpunkte sind u. a. Market Focus-Formate und die Area Highlights (in Kooperation mit Arsutoria) für Trend- und Markteinordnung. Neu angekündigt wird zudem eine Area Showcase als Präsentationsfläche für ausgewählte Taschen- und Reiseartikel aus den Gardabags-Kollektionen.
Als strategische Leitlinie betont der Veranstalter die Positionierung als unabhängige Plattform: Messepräsident Roberto Pellegrini verweist auf den Anspruch, „neutral und unabhängig“ agieren zu können, um das Angebot an den Anforderungen des Marktes auszurichten.