Laut den Organisatoren waren 9.000 Besucher aus etwa 100 Ländern auf der Messe (11. bis 14. Januar) dabei. 1.100 Aussteller aus 36 Ländern berichteten demnach zudem von ausgezeichneten Ergebnissen.
Vor dem Hintergrund der Marktsituation sehen sich die Messemacher in ihrer Strategie bestärkt. „In scharfen Kurven ist es wichtig, nicht zu bremsen, um den Kurs zu halten, und dann selbstbewusst zu beschleunigen“; diesem Prinzip folgen die Veranstalter der Expo Riva Schuh nach eigenen Angaben. Die Zahlen dokumentieren dabei die herausfordernden Rahmenbedingungen: In den ersten neun Monaten des Jahres 2024 seien 144 Schuhfabriken in Italien geschlossen worden (-4%). Die Zahl der Beschäftigten sank um 2.619 (-3,6%).
Auch wenn der weltweite wirtschaftliche Abschwung herausfordernd sei, habe die Messe ihre Stärke unter Beweis gestellt: „Riva del Garda ist nach wie vor ein Knotenpunkt, an dem Handelspartnerschaften und dauerhafte zwischenmenschliche Beziehungen gedeihen, die über kulturelle Unterschiede hinausgehen“, heißt es in einer Mitteilung der Messe.
Die Expo Riva Schuh & Gardabags bleibe eine wichtige Plattform, um Geschäftsmöglichkeiten zu erleichtern, Angebot und Nachfrage zusammenzubringen, Einblicke in Verbrauchertrends zu geben, wichtige internationale Märkte zu erkunden und Innovationen im Einzelhandel zu präsentieren.
Mit der Ankündigung eines neuen Gardabags-Formats und der geplanten Erweiterung des Messegeländes sehe man für die Veranstaltung „eine glänzende Zukunft“, so die Veranstalter.
Die nächste Expo Riva Schuh & Gardabags wird vom 14. bis zum 17. Juni in Riva del Garda stattfinden.