Grundlage dafür ist die jährliche Überprüfung, der „Brand Performance Check“, bei dem Vaude erneut die höchste Kategorie erreicht hat, teilt das Unternehmen mit. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir trotz der komplexen Herausforderungen in der Lieferkette und den weltweit schwierigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen weiter vorangekommen sind und konkrete Verbesserungen für die Menschen vor Ort umsetzen konnten”, so Vaude-Geschäftsführerin Antje von Dewitz.
Mit dem Leader Status zeichnet die Fair Wear Foundation Unternehmen aus, die sich stark für die Einhaltung von Sozialstandards in der Lieferkette engagieren und die ein vorbildliches System vorweisen.
Vaude arbeitet mit über 40 Produktionsstätten weltweit zusammen – mit 80 Prozent der Produzenten seit mehr als fünf Jahren, mit 40 Prozent der Produktionsbetriebe bereits länger als zehn Jahre.
Seit 2010 ist Vaude Mitglied bei der Fair Wear, die den „Brand Performance Check” durchführt, die Arbeitsbedingungen vor Ort kontrolliert, anonyme Beschwerdesysteme in den meisten Produktionsbetrieben bereitstellt und betreut. Gemeinsam mit Fair Wear setzt sich der Outdoor-Ausrüster für Verbesserungen in der weltweiten Textilindustrie ein.
Für die Umsetzung der sozialen Standards in den Lieferketten arbeitet ein dreiköpfiges Team am Standort Tettnang eng mit den drei CSR-Mitarbeitenden in Asien zusammen. „Der Leader Status ist eine großartige Bestätigung für unser gemeinsame Arbeit! Vor allem ist es auch ein Ansporn, uns weiterhin mit aller Kraft für gute Arbeitsbedingungen und Menschenrechte einzusetzen“, sagt Anika Mauz, Vendor Management Vaude.
Vaude wird jedes Jahr von Fair Wear überprüft. Beim „Brand Performance Check“ muss das Unternehmen nachweisen, dass es die Sorgfaltspflichten für verantwortungsvolle Arbeitsbedingungen bei seinen Produzenten erfüllt. Es wird z.B. überprüft und bewertet, ob Vaude seiner Verantwortung im Bereich Menschenrechte nachkommt.
„Wir tun all das freiwillig und möchten damit auch zeigen, dass es machbar ist, Verantwortung in der Lieferkette zu übernehmen. Um große Veränderungen zu erreichen, braucht es jedoch ein Lieferkettengesetz, das alle Unternehmen in die Pflicht nimmt“, fordert Antje von Dewitz und warnt vor einer massiven Verwässerung der Verantwortung von Unternehmen für Mensch und Natur: „Das ist ein fatales Signal: Für den Schutz der Menschen und der Umwelt in unseren Lieferketten. Für all die Unternehmen, die Nachhaltigkeit ernst nehmen und bereits investieren, um ihrer eigenen Verantwortung gerecht zu werden und für die Glaubwürdigkeit Europas als Vorreiter einer zukunftsfähigen, fairen Wirtschaft. Europa verpasst die Chance angesichts des globalen Backlashes hinsichtlich demokratischer und humaner Werte mutig und einen eigenständigen werteorientierten Weg in die Zukunft zu definieren.“