Über 600 Aussteller, darunter auch deutsche Unternehmen, zeigten zwischen dem 17. bis 20. März ihre Produkte aus den Bereichen Leder, Chemikalien, Komponenten und Maschinen. Damit bleibt die Fimec nach der Simac in Mailand die weltweit zweitgrößte Messe für den Schuhfertigungssektor. Die Veranstalter zogen auf einer Pressekonferenz am letzten Messetag ein positives Fazit. „Die Qualität der Besucher war sehr hoch, die Gespräche zwischen Ausstellern und Besuchern verliefen sehr professionell. Das spiegelt sich in den zahlreichen Abschlüssen wieder, die hier auf der Fimec vereinbart wurden“, erklärte Elivir Desiam, Geschäftsführer der Messeorganisation Fenac. Die vergangene Messe habe somit den Status der Fimec als bedeutendste Veranstaltung für den Schuhfertigungssektor in Lateinamerika bestätigt.
„Die Organisation der Fimec ist sehr professionell“, lobte Fernando Bello, Präsident des brasilianischen Gerbereiverbands, die Messe. Vor dem Hintergrund einer wirtschaftlich angespannten Lage in Brasilien sei der direkte Meinungsaustausch mit den internationalen Besuchern besonders wichtig. „In schwierigen Zeiten darf man sich nicht verstecken“, ergänzte Marcelo Clark Alves, Präsident des Industrieverbands von Novo Hamburgo. Luis Coelho, der für die Areas ’Concept Factory‘ und ’Fimec Studio‘ auf der Messe verantwortlich ist, zeigt sich nach dem Ende der Veranstaltung ebenso zufrieden. „Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen und politischen Lage sind stabile Besucherzahlen, die auf dem Niveau der letzten Veranstaltung lagen, ein gutes Ergebnis. Zumal wir viele Entscheider begrüßen konnten.“
Im Bereich ’Concept Factory‘ wurden erneut funktionstüchtige Produktionslinien installiert. Hier zählten die Automatisierung von Prozessen wie dem Auftragen von Klebstoff durch Roboter sowie Nachhaltigkeitsaspekte eine zentrale Rolle.Für das kommende Jahr kündigten die Veranstalter eine Veränderung an. Die Fimec wird von vier auf drei Tage verkürzt. Der neue Termin ist der 15. bis 17. März 2016.