Im Gespräch mit der Immobilien Zeitung berichtet der Immobilien-Experte Marc-Christian Riebe von der Location Group aus Zürich über die Liegenschaften in der Goethestraße in Frankfurt am Main und deren Eigentumsverhältnisse und zeigt Entwicklungsmöglichkeiten für die jeweiligen Liegenschaften auf.
Nach Ansicht von Christian Riebe steht die Straße da, wo die Maximilianstraße in München vor acht bis neun Jahren stand. 60% bis 65% der Entwicklungsmöglichkeiten seien ausgeschöpft. Bei optimaler Vermietung aller Verkaufsflächen hätte die Straße einen Immobilienwert von rund 1,6 Mrd. Euro.
Allein das an Tod’s und Zegna vermietete Eckgebäude habe nach Berechnungen der Location Group mit knapp 100 Mio. Euro den höchsten potenziellen Wert aller Gebäude auf der Frankfurter Goethestraße.
Mieten in Luxustraßen werden steigen
Das Immobilienberatungsunternehmen CBRE geht davon aus, dass die Spitzenmieten weiter steigen werden, da der Gebäudebestand der etablierten Lagen begrenzt sei und deshalb ein konstant hoher Nachfrageüberhang existiere. So sollen im Jahr 2020 die Spitzenmieten in der Maximilianstraße bei 410 bis 430 Euro pro Quadratmeter liegen, an der Königsallee bei 390 Euro pro Quadratmeter sowie am Neuen Wall bei 370 Euro pro Quadratmeter.
Das vollständige Interview mit Christian Riebe von der Location Group finden Sie hier.