Auslieferung Herbst/Winter
„Mit realistischem und verantwortungsvollem Blick in die Zukunft“ habe sich die Eigentümerfamilie schweren Herzens entschlossen, die Produktion der Fretz-Schuhe nach Auslieferung und Verkauf der Herbst-/Winterkollektion 22/23 einzustellen. Die finanzielle Situation erlaube es, sämtliche Lieferverpflichtungen für die Frühling-/Sommerkollektion 22 und die schon bei den Partnern in Auftrag gegebene Herbst-/Winterkollektion 22/23 zu erfüllen.
Der zur vierten Generation der Gründerfamilie gehörende CEO von Fretz, Vinzenz Lauterburg, betonte gegenüber schuhkurier: „Das Unternehmen befindet sich nicht in Liquidation und ist auch nicht in Konkurs. Wir streben ein kontrolliertes Herunterfahren an.“
Das Ende des Geschäftsbetriebs ist laut Lauterburg für den Sommer 2023 geplant. Bis dahin würden noch Nachbestellungen angenommen, Verwaltung und Buchhaltung seien weiterhin besetzt. Anschließend sollen Maschinen aus dem Bestand des Unternehmens verkauft werden. Wichtig ist dem CEO auch der Hinweis darauf, dass Fretz alle Verpflichtungen erfüllen werde.
Zum Verkauf steht die Marke Fretz derzeit nicht. Gespräche mit potenziellen Lizenznehmern seien bislang ergebnislos verlaufen, so Lauterburg.