’Ich liebe meinen Job‘ – eine Aussage, die im Laufe der langen Arbeitsjahre immer seltener fällt. Das Dilemma ist vergleichbar mit langjährigen Beziehungen. Irgendwann ist die Luft raus, der Alltagstrott kann zur Belastungsprobe werden. Während Store-Events früher noch Grund zur Freue waren, werden sie inzwischen als anstrengende Verpflichtung gesehen. Der Job soll Spaß machen, man soll morgens gerne aufstehen und sich über die täglich neuen Herausforderungen freuen können. Klingt gut in der Theorie, kann aber in der Praxis schnell zu einem nicht realisierbaren Unterfangen werden. Schwierige Kunden können die Arbeitsmotivation ausbremsen, frustrierende Verkaufserlebnisse für schlechte Stimmung sorgen.
I love shoes hat sich mit dem Problem ’Frust im Job‘ genauer beschäftigt und die besten Tipps für mehr Spaß an der Arbeit zusammengefasst.
1. Was macht Ihnen Spaß?
Wichtigste Regel ist, herauszufinden, was Ihnen genau Spaß an Ihrer Arbeit macht. Warum haben Sie sich damals für den Job der Verkäuferin entschieden? Ist es der Kundenkontakt, der Ihnen Freude bereitet, ist es das Dekorieren und Aufräumen, das Ihnen besser liegt oder ist es vielleicht die Büro-Arbeit, die ihnen am Herzen liegt? Sind Sie der Planer oder der Macher? Sobald Sie diese Fragen für sich beantwortet haben, können Sie ihren beruflichen Alltag dementsprechend strukturieren. Haben Sie beispielsweise eine quirlige Kollegin, die voller Motivation ins Verkaufsgespräch geht aber sich nur ungern mit dem Store und den Angeboten beschäftigt? Dann sorgen Sie für Abwechslung, erstellen Sie ein Konzept, dass auf Ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist und reduzieren Sie auf diesem Weg die Spaß-Killer. Setzen Sie sich als Ziel, dass Sie täglich einige Aufgaben erledigen, an denen Sie soviel Freude haben, dass Sie auch den Rest, der Ihnen vielleicht weniger liegt, gut ertragen können. Und eins ist sicher: Jeder Job hat seine guten und seine schlechten Seiten.
2. Springen Sie über Ihren Schatten
Die Arbeitsprozesse könnten optimiert werden, Sie wissen ganz genau, wie alle effizienter arbeiten könnten, einige Details im Store oder Sortiment haben Verbesserungsbedarf. Doch nichts geschieht. Als würde keiner diese Missstände bemerken! Und genau da liegt der Punkt: Vielleicht werden die Probleme tatsächlich nicht bemerkt, beispielsweise weil Sie ein genaueres Auge dafür haben oder sich intensiver mit Lösungsansätzen beschäftigen. Wenn Sie etwas stört und Sie eine konkrete Möglichkeit parat haben, um den Mangel zu beheben, dann äußern Sie Ihre Wünsche. Sprechen Sie Ihren Chef einfach mal an. Wer sich einbringt wirkt nicht nur engagierter auf sein Umfeld und verleiht dem ganzen Team eine kleine Priese Motivation, sondern kann auf diesem Weg auch seine eigenen Frust-Momente abbauen.
3. Weniger Nörgeln
Nörgeln und Lästern gehören in einem stressigen beruflichen Umfeld fast schon zum guten Ton. Nach den Theorien des psychologischen Selbstmanagements, beeinflussen Glaubens- und Gedankenmuster jedoch das unmittelbare Umfeld – und eigentlich das ganze Leben. Skeptiker können es einfach mal ausprobieren und versuchen, mit bewusst guter Laune den Tag zu erleben. Lassen Sie die negativen Gedanken nicht zu, versuchen Sie auch dann, wenn Sie fast die Nerven verlieren, ein Lächeln auf den Lippen zu haben. Viele Menschen sehen die Welt so pessimistisch, dass sie die schönen Seiten ganz vergessen. Es gilt, die positiven Eindrücke wieder zu finden.
Und noch wichtiger ist: Lassen Sie sich nicht stressen. Erledigen Sie Ihre Aufgaben sorgfältig und ordentlich, statt halbherzig und schnell. Es ist zwar durchaus möglich, dass Sie dann abends etwas Zeit dranhängen müssen, aber in diesem Fall können Sie auf einen ruhigen, gelassenen und weniger anstrengenden Tag zurückblicken. Die zusätzlich investierte Zeit rentiert sich also.
4. Einstellung! Ändere dich!
Ob man Spaß am Job hat, ist oft auch eine Frage der Einstellung zu seinem Beruf. Wer den Job als reines Mittel zum Zweck wertet, verliert die eigentliche Tätigkeit und die Vorteile seiner Arbeit aus den Augen. Sie müssen lernen, Ihren Job als Handwerkskunst zu betrachten, an der Sie tüfteln, sie verfeinern und fortlaufend verbessern können – dann klappt’s auch mit dem Spaß. Es gibt außerdem viele Gestaltungsmöglichkeiten, die dafür sorgen, dass Ihnen die Arbeit leichter von der Hand geht. Nutzen Sie alle vorhandenen Ressourcen, um das Beste aus Ihrem Job heraus zu holen.
5. Kleine Häppchen statt das große Ganze
Wichtig ist außerdem, sich die Arbeit einzuteilen. Wer nur an die große Lieferung der neuen Kollektion, das anstrengende Store-Event oder den drohenden verkaufsoffenen Sonntag denkt, verliert Teilerfolge aus dem Blick. Das wirkt wiederum mehr als demotivierend. Teilen Sie sich die große Masse in kleine Häppchen auf.
I love shoes wünscht viel Spaß im Job und mehr Motivation für die Arbeit!