Der Umsatz betrug in 2017 383 Mio. Euro (incl. Lizenzen, Gabor Shop & Store GmbH und Gabor Footwear GmbH). 2016 hatte der Schuhhersteller Gabor eine Umsatzsteigerung um 1% auf 396 Mio. Euro bei 9,1 Mio. Paar Schuhen erreicht. Bereits im Interview mit dem schuhkurier zu Beginn des Jahres 2018 hatte der Vorstandsvorsitzende Achim Gabor ein knappes Erreichen der Vorjahresergebnisse in Aussicht gestellt.
Die Kernmarke Gabor erwirtschaftete in 2017 337 Mio. Euro Umsatz bei einer Absatzmenge von gut 8 Mio. Paar (Vorjahr: 347 Mio. Euro, 8,3 Mio. Paar). Der Exportanteil (Umsatz) blieb in 2017 in etwa konstant bei 51%.
Mit der Marke Camel Active wurden 36 Mio. Euro Umsatz erzielt (Vorjahr: 38 Mio.), 10,6 Mio. Euro steuerten die Lizenzen bei (Vorjahr: 11 Mio.).
Ausgelagerte Fertigungskapazitäten zurück in die eigenen Werke
Zum Ende des Jahres 2017 gab es nach Unternehmensangaben weltweit 616 Gabor-Flächen, die als Monostores oder Shop-in-Shops überwiegend von selbständigen Händlern geführt wurden. Insgesamt bediene man rund 5.000 Handelspartner in über 60 Ländern.
Die Zahl der Mitarbeiter stieg per 31.12.2017 um mehr als 200 auf 3472, davon 452 in Deutschland und gut 3.000 in den beiden europäischen Werken in Portugal und der Slowakei. Man habe ausgelagerte Fertigungskapazitäten in die eigenen Werke geholt, erklärt Gabor dazu.
„Gutes Nachbestellgeschäft und gute Abverkäufe“
„2017 war ein anspruchsvolles Jahr“, kommentiert der Vorstandsvorsitzende Achim Gabor die Bilanz. „Wir hatten jedoch gerade in der zweiten Jahreshälfte ein überragendes Nachbestellgeschäft und gute Abverkäufe. Auch die Erstverkäufe für F/S 2018 waren gut. Daher blicke ich optimistisch auf das bevorstehende Jahr.“