Das neue Design des neuen Shop- und Store-Konzeptes soll nach Angaben des Rosenheimer Schuhherstellers die „konsequente Fortführung der Markenwerte in die Markenräume von Gabor“ sein. Es betone die Bedeutung des Ladenlokals als wichtigen Ort für die Begegnung mit den Kunden und eröffne Raum für das entschleunigte Kauferlebnis. Fotocollagen an den Wänden erzählen Geschichten aus der fast siebzigjährigen Historie des Schuhunternehmens. Eine großzügige, mit grauem Stoff bezogene Sitzlounge soll die Aufenthaltsqualität unterstützen und die Gastfreundschaft unterstreichen.
Mit dem Wechselspiel von Formen, Materialien und Farben beabsichtigt Gabor eine zeitgemäße, aber wohnliche Atmosphäre: Grauer Beton und schwarz lackierter Stahl treffen auf die warmen Farbtöne der Regalböden und des Holzbodens in Kombination mit weichem Teppich. Die filigrane Formensprache der Regalstreben vermittelt Leichtigkeit und Mobilität.
Ferner heißt es, dass der Kassenbereich mittig im Verkaufsraum angeordnet werden könne, der wiederum auch für das Beratungsgespräch eingebunden werden kann. Denn der Tisch baut sich laut Gabor nicht wie herkömmliche Kassentheken als frontale Barriere zwischen Verkäufer und Kunde auf, sondern bietet Platz für Warenpräsentation oder die gemeinschaftliche Recherche im erweiterten Onlineangebot. LED-Lichttechnik soll für eine angenehme Atmosphäre sorgen.
„Wir glauben an den stationären Handel. Daher haben wir in eine neue Generation des Shopkonzeptes investiert. Der Mehrwert gegenüber Online-Shopping sollte durch den Lounge-Charakter klar greifbar werden“, so der Vorstandsvorsitzende Achim Gabor.
„Für das neue Shop-Konzept war uns wichtig, dass es nicht nur zeitgemäß, sondern auch wandelbar ist. Es zeichnet sich durch große Flexibilität und Skalierbarkeit aus“, fasst Jens Bickenbach, Leiter Shop & Store bei Gabor, zusammen.
Entwickelt wurde das Gabor Shop-Konzept von der D’art Design Gruppe mit Hauptsitz in Neuss, die auch bereits für das bisherige Konzept und weitere räumliche Markenerlebnisse, wie Messestände oder das Gabor Schuhmuseum verantwortlich war. Umgesetzt wird es von Real-Innenausbau aus Külsheim.