Mit der Kernmarke Gabor erzielte das Unternehmen 178 Mio. Euro Umsatz, die Lizenzmarke Camel Active erreichte 18,4 Mio. Euro. Den Rest steuerten die Gabor-Lizenzen bei. Die verkaufte Menge betrug nach Angaben des Herstellers 5,0 Mio. Paar Schuhe, 4,6 Mio. Paar davon wurden mit der Marke Gabor abgesetzt. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich aufgrund der Verlagerung von Produktionskapazitäten von Zulieferbetrieben in die eigenen Werke auf 3.511.
Mehrere Saisons mit ungünstigem Witterungsverlauf und schwachen Abverkäufen, zurückgehende Frequenzen, hohe Lagerbestände, ein anhaltender Strukturwandel im Handel sowie konjunkturelle, politische oder währungsbedingte Probleme in verschiedenen Exportländern haben nun auch bei Gabor Spuren hinterlassen, teilt das Unternehmen mit. Achim Gabor bewerte das Ergebnis dennoch als „sehr ordentlich, wenn man die Marktgegebenheiten kennt“. Positiv stimme den Inhaber das aktuelle Geschäft mit den Nachverkäufen. „Wir haben eine noch nie dagewesene Rekordmenge an Schuhen kurzfristig ausgeliefert. Dies ist zwar noch keine Trendwende, aber ein Lichtblick für den Handel und für uns ein Frühindikator für anziehende Geschäfte. Wir wollen die positive Stimmung in die nächste Verkaufsrunde mitnehmen und hoffen, dass auch die Witterung im Herbst einigermaßen mitspielen wird“, so Achim Gabor.