Der Ifo-Geschäftsklimaindex hat sich im Januar leicht auf 85,1 Punkte verbessert. Im Dezember lag er noch bei 84,7 Punkten. Vor allem die Bewertung der aktuellen Situation hat sich verbessert (Anstieg von 84,7 auf 85,1), die Erwartungen an die Zukunft sind negativ geblieben (Fall von 84,4 auf 84,2).
Im verarbeitenden Gewerbe hat sich das Klima verschlechtert. Die aktuelle Geschäftslage wurde besser beurteilt, die Erwartungen verschlechtert. Das liegt vor allem an der stagnierenden Kapazitätsauslastung von 76,5%. Der langfristige Durchschnitt liegt bei 83,4%. Im Dienstleistungssektor hat sich die Stimmung deutlich verbessert und sowohl Geschäftslage als auch Erwartungen wurden positiver bewertet. Insbesondere bei den IT-Dienstleistern verbesserte sich der Ausblick maßgeblich. Im Handel ist das Geschäftsklima unverändert geblieben. Die Geschäftslage ist besser bewertet worden, das ist besonders auf die Meldungen im Großhandel zurückzuführen. Die Erwartungen sind insbesondere im Einzelhandel negativer. Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima eingetrübt.
Das Saldo, die Aufrechnung der positiven und negativen Meldungen, ist über die gesamte Wirtschaft von -14,9 auf -13,9 gestiegen. Im verarbeitenden Gewerbe ist es von -24,9 auf -25,3 gefallen. Im Dienstleistungssektor ist es von -5,6 auf -2,2 gestiegen. Im Handel ist es bei -29,5 geblieben. Im Bauhauptgewerbe ist es von -26,2 auf -28,2 gefallen.
Das Ifo-Geschäftsklima basiert auf ca. 9.000 monatlichen Meldungen. Die Unternehmen bewerten ihre aktuelle Lage und die Erwartungen für die nächsten sechs Monate.