Die Studie der GfK zum Weihnachtsgeschäft 2017 zeigt, dass das Budget für Weihnachtsgeschenke auch im dritten Jahr in Folge auf auf konstant hohem Niveau bleiben wird. Mit durchschnittlich 278 Euro liegen die geplanten Ausgaben nur 2 Euro unter dem Vorjahresniveau. Insgesamt soll der Handel ein Umsatzvolumen für Weihnachtsgeschenke von rund 14,3 Mrd. Euro erzielen.
Die Verbraucher geben laut GfK je nach Alter und Einkommen sehr unterschiedliche Summen für Weihnachtsgeschenke aus. Junge Menschen zwischen 14 und 24 Jahren planen mit 140 Euro zwar deutlich mehr ein als im vergangenen Jahr (+15 Euro). Im Vergleich mit den über 54-Jährigen fällt ihr Budget dennoch eher bescheiden aus. Die ältere Generation will 12 Euro weniger als im letzten Jahr und somit im Durchschnitt 344 Euro ausgeben.
Geschenkgutscheine immer beliebter
Bekleidung und Accessoires wollen wie im letzten Jahr 29% der Deutschen zum Weihnachtsfest verschenken. Dafür geben sie 81 Euro aus – 6 Euro weniger als im vergangenen Jahr. Der Handel kann in diesem Bereich mit einem potentiellen Umsatzvolumen von 1,58 Mrd. Euro (-70 Mio. Euro) rechnen. Der Trend der letzten Jahre habe gezeigt, dass Bekleidung und Accessoires immer seltener unter dem Baum zu finden sind, so die GfK.
Dagegen generieren Gutscheine Jahr für Jahr mehr Handelsumsatz. So wollen in diesem Jahr mit 26 Prozent der Deutschen zwar 1% weniger als letztes Jahr mindestens einen Gutschein verschenken. Dafür steigt das Budget um 9 Euro auf 106 Euro an. Der Handel kann mit 1,84 Mrd. Euro an Umsatzvolumen rechnen. Das sind 150 Mio. Euro mehr als 2016. Bargeld verschenken mehr als ein Fünftel der Bevölkerung und nehmen dafür durchschnittlich 238 Euro aus ihrem Portemonnaie.