Kein Zweifel, Kopenhagen ist eine Reise wert. Nicht nur, dass die nordische Metropole ihren ganz eigenen Charme hat. Auch auf der Messe CIFF, die Mode, Schuhe und Accessoires in sich vereint, ist der nordisch-lässige Spirit spürbar – und ansteckend.
Die Messe erstreckt sich über fünf Hallen und deckt die Segmente „Contemporary Womenswear“, „Menswear“, „Classic Womenswear“ und „Kids“ ab. Angebunden ist auch das in oberen Etagen des Bella Center befindliche Ciff Village mit zahlreichen Showrooms internationaler Schuh- und Modemarken.
In den Hallen überzeugt der Mix aus Schuhen, Mode und Accessoires. „Wir sind froh, dass es keine separate Schuhhalle gibt, sondern die Einkäufer beim Besuch der Messe alle Segmente nebeneinander anschauen können”, sagt Nick Sogaard vom dänischen Schuhanbieter Bukele.
Auch einige deutsche Unternehmen sind in Kopenhagen mit am Start, darunter Lloyd mit neuem Markenauftritt, Sioux, Jana Shoes und Peter Kaiser.
Im Hinblick auf die Modetrends zeigt sich: Es bleibt entspannt, lässig und natürlich. In den Kollektionen ist viel Strick zu sehen, ebenso Fell und Fake Fur in diversen „Flauschabstufungen“ und Farben. Leoprints, aber auch Zebra, bleiben wichtig. Alles in allem dominiert das natürliche Farbspektrum zwischen dunklem Braun und Vanille sowie von Off-White bis Oliv – sowohl in der Damen-, als auch in der Herrenmode.
Bei den Schuhen zeichnen sich drei Trends ab: Nordisch mit dick gefütterten Cosy Boots, Britisch mit Loafern und College-Schuhen sowie Doppelmonks und Full-Brogue-Adaptionen, und Alpin mit Bergsteiger-Anleihen wie Agraffenschnürung und profilierten Böden.
Das Publikum in Kopenhagen ist durchaus international, wobei die skandinavischen Länder dominieren. Es sind aber auch viele deutsche Händler aus dem Modesegment vor Ort. Einige Aussteller berichten von zunehmendem Besuch aus Südeuropa, namentlich Italien und Spanien.
Gut besprochen wird, dass die CIFF 2023 die Modemesse Revolver übernahm und damit einen gebündelten Auftritt umsetzen konnte. Auch das nochmals überarbeitete Layout der Messe, das auf offenen Ständen und viel Raum für Kommunikation und Netzwerken besteht, findet Anklang.