„Die ausgestellten, zweilagigen Gore-Tex Jacken haben eine Imprägnierung, die ohne ökologisch bedenkliche PFCs auskommt, sowie ein Außentextil aus recyceltem Material. Sie verdeutlichen unsere Entschlossenheit, verstärkt umweltverträglichere Produkte anzubieten. Das positive Feedback unserer Kunden und Konsumenten motiviert uns nochmal zusätzlich: Wir werden weiter an der Entwicklung moderner Material-Lösungen arbeiten, um Produkte mit der bestmöglichen Kombination aus hoher Leistungsfähigkeit, langer Haltbarkeit und möglichst geringem ökologischen Fußabdruck anzubieten“, sagt Bernhard Kiehl, Leiter des Nachhaltigkeitsprogramms von Gore Fabrics.
Auch eine zweite Innovation steht laut Gore Fabrics bereits in den Startlöchern, um von Gores Kunden zur Herbst-/Winter-Saison 2019 auf den Markt gebracht zu werden: spinndüsengefärbte äußere Textillagen. Dabei handelt es sich um ein Verfahren zur Färbung von Textilgarnen, das – im Vergleich zu herkömmlichen Färbeprozessen – den Wasserverbrauch um bis zu 60% reduziert sowie CO2-Emissionen verringert. Bei der Spinndüsenfärbung werden die Farbstoffe mit Nylon- oder Polyester-Granulat vermischt noch bevor dieses eingeschmolzen und zu Garn versponnen wird. Das so gewonnene Garn ist dauerhaft tiefengefärbt und kann sofort zu Stoffen verwebt werden.
Gore Fabrics hat außerdem eine neue innere Textillage entwickelt, die die Vorteile des Spinndüsenfärbe-Verfahrens mit den Vorteilen von Recycling-Materialien kombiniert. Ergebnis sind weitere 18 Laminate mit spinndüsengefärbtem Gewebe.