In verschiedensten Bereichen konnte der Bergsportspezialist Vaude seine CO2-Emissionen runterfahren. Sowohl am Firmensitz als auch in der weltweiten Lieferkette konnte Vaude den CO2-Abdruck zwischen den Jahren 2021 und 2022 um rund 5% senken.
Das Überraschende daran: gleichzeitig konnte das Unternehmen die Umsätze um 13% steigern. „Das ist ein echter Wendepunkt“, erklärt Antje von Dewitz, Geschäftsführerin von Vaude. „Denn es zeigt sich nun messbar, dass wir den Ressourcenverbrauch ein Stück weit vom wirtschaftlichen Erfolg abgekoppelt haben.“
Besonders viel CO2-Ausstoß reduzieren konnte Vaude in der Materialherstellung sowie den weltweiten Lieferketten. Hier konnte die Energie-Effizienz gesteigert und emissionsärmere Energiequellen gefunden werden. „Der Nachhaltigkeitsbericht zeigt genau, wo wir auf diesem Weg stehen, was wir erreicht haben und wo wir noch besser werden wollen. Wir sind stolz auf unsere großen Fortschritte, die uns weiter anspornen“, sagt von Dewitz.
Ausgezeichnetes Konzept
Stolz ist Vaude außerdem auf die verschiedenen Auszeichnungen und Kooperationen, die das Unternehmen in seinen Bestrebungen befeuern. So erhielt Vaudes „Green Shape Standard“ von Greenpeace mit der besten Bewertung ausgezeichnet. Gleichzeitig erreichte die Marke bei der unabhängigen Organisation Fair Wear zum neunten Mal in Folge den Leader Status – die höchste Bewertung des Siegels.
Mit „Rethink“ möchte Vaude weitere Bestrebungen in Sachen (Textil-)Recycling vorantreiben. „In der Kreislaufwirtschaft sehe ich einen der wichtigsten Lösungsansätze zur Erhaltung unseres Planeten“, so von Dewitz weiter. „Mit zirkulären Lösungen können wir die Welt verändern. Es ist Zeit, umzudenken.“