Gut zu wissen: Digitalisierung im stationären Einzelhandel Teil 3
I love shoes
In vorherigen Teil der Artikelserie zum Thema Digitalisierung im Handel ging es um das Konzept ’Click & Collect‘ – ein Prozess, der es Kunden ermöglicht, Ware, die beispielsweise In-Store nicht verfügbar ist, online zu bestellen und im Laden abzuholen. Eine weitere Option dieser Verbindung von Online und Offline stellt das sogenannte ’Click & Reserve‘ dar.
24.05.2017
Sarah Amadio
2 Minuten
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’Click & Reserve‘ ist keine direkte Bestellung von Produkten, sondern dient vielmehr der Sicherstellung der Warenverfügbarkeit am Point of sale. Anders als beim ’Click & Collect‘, welcher oft als reiner Pick-Up-Service verstanden wird, reservieren Kunden den Artikel lediglich unverbindlich im Store. Ziel ist, dass die Kunden selber dafür sorgen können, dass die gewünschte Modellvariante und Größe im Geschäft verfügbar ist. Oft gibt es im Rahmen von ’Click & Collect‘ die Möglichkeit erst In-Store zu bezahlen – nachdem das Produkt ausgiebig getestet und angeschaut wurde. Bei ’Click & Reserve‘ ist das die Regel, da schlicht noch kein rechtskräftiger Kaufvertrag bei Nutzung der Online-Option zustande gekommen ist. ’Click & Reserve‘ stellt nur sicher, dass das gewählte Produkt im Laden XY vorhanden ist. Das spart Zeit, da man beispielsweise nicht unnötigerweise nach der Arbeit in die überfüllte Innenstadt hetzen muss, nur um dann festzustellen, dass das gewünschte Produkt gar nicht vorrätig ist. Der Kunde schaut sich den Artikel dann vor Ort an, kann es ertasten, anprobieren und seine Passform testen. Gefällt der Artikel, wird bezahlt, der Kaufvertrag besiegelt und das Produkt mitgenommen – gefällt es nicht, geht es zurück in den Warenkreislauf und bleibt im Shop. Die Kaufentscheidung wird im Laden gefällt. Kurz und knackig: ’Click & Reserve’ ist kein klassischer Online-Kauf. Kunden reservieren ihren Wunschartikel lediglich online und das Produkt wird anschließend in einem stationären Shop hinterlegt. Der eigentliche Kauf kommt erst im Laden zustande. In der kommenden Woche geht es weiter mit den Digitalisierungsbegriffen. I love shoes wirft einen Blick auf den Terminus ’Seamless Commerce‘. Hier geht es zuTeil 1 und zuTeil 2.