Mehr als 87% der exportierten Schuhe gingen dabei in die Länder der Europäischen Union; dies ist nach Angaben des HDS/L ein Anstieg um 2 Prozentpunkte. Kroatien als neuestes EU-Mitglied erreichte dabei einen Anteil von 1% – das entspricht 1,878 Mio. Paar; 5,1% mehr als im Vorjahr.
Aus aktuellem Anlass erwähnte HDSL/-Geschäftsführer Manfred Junkert auch die Zahlen für Russland. 3,1 Mio. Paar Schuhe mit einem Gesamtwert von 93 Mio. Euro wurden in 2013 in das Land exportiert.
Die Slowakei hat im vergangenen Jahr wieder die meisten Schuhe aus Deutschland abgenommen. In das Land wurden 27,5 Mio. Paar (+22,4%) geliefert. Damit verdrängt die Slowakei Polen auf den zweiten Platz. Der Exportanteil der Slowakei betrug 14,9% der deutschen Gesamtexporte. Nach Polen wurden 2013 mit 22,6 Mio. Paar 12,7% weniger Schuhe exportiert. Der Exportanteil lag damit bei 12,2%. Die weitere Rangfolge setzt sich wie in den Vorjahren zusammen: Frankreich (20,8 Mio. Paar, +18,8%), die Niederlande (17,2 Mio. Paar, +16,1%), Österreich (16,2 Mio. Paar, +9,6%) und das Vereinigte Königreich (8,7 Mio. Paar, +16%).
Wertmäßig führt Frankreich die Statistik mit 413 Mio. Euro (+25,9%), gefolgt von Österreich mit 302 Mio. Euro (+8,4%) und den Niederlanden mit 300 Mio. Euro (+0,7%). Auf die Niederlande folgen Polen, das Vereinigte Königreich, die Schweiz und Belgien.
Der Durchschnittspreis pro ausgeführtem Paar Schuhe belief sich im letzten Jahr auf 17,90 Euro Im Vorjahr lag der Preis nach Angaben des Verbandes noch bei 17,12 Euro; dies ist ein Anstieg um 4,6% bzw. 78 Eurocent.
Der Durchschnittspreis für Schuhe mit Lederoberteil verzeichnete einen Anstieg von 5,7%. Mit 8,2% steigerte sich der Durchschnittspreis bei Schuhen mit Kundsstoffoberteil noch deutlicher; bei Schuhen mit Oberteil aus Kautschuk lag der Anstieg bei 7,1%.