Im Jahr 2014 konnten die Hersteller noch ein Plus in Höhe von 9% verzeichnen. Wie der HDS/L auf der GDS in Düsseldorf mitteilte, stieg der Inlandsumsatz in den ersten elf Monaten des Jahres um rund 1,2% auf 1,68 Mrd. Euro. Der Auslandsumsatz ging minimal um 0,16% auf 551 Mio. Euro zurück. Damit lag der Anteil des Auslandsgeschäfts nahezu konstant bei 22,9%. Gestiegen ist die Zahl der Beschäftigten in der deutschen Schuhindustrie. Im Jahresdurchschnitt beschäftigten die Unternehmen 12.625 Mitarbeiter, das sind 8,2% mehr als im Vorjahr.
Für das neue Jahr 2016 ist die deutsche Schuhindustrie verhalten optimistisch. Und dass trotz der schwierigen Lage im Handel. So erwartet der HDS/L vorerst kein Ende des Konsolidierungstrends. Dem gegenüber stehen eine stabile Auftragslage und eine angepasste Kapazitätsauslastung, die im 4. Quartal 2015 bei knapp 87% lag. Ralph Rieker: „Im Ergebnis erwarten wir eine Entwicklung auf dem Niveau des Vorjahres. Diese stabile Entwicklung sollten die Unternehmen nutzen, um mit mehr Innovation z.B. durch Digitalisierung in die Zukunft zu investieren und für neue Konjunkturimpulse aus der Branche heraus zu sorgen.“