Der Gesamtumsatz belief sich auf 507,5 Mio. Euro. Dafür ist vor allem die Geschäftsentwicklung in Deutschland verantwortlich. Die Inlandsumsätze sanken um 4,3% auf 372,5 Mio. Euro. Laut Junkert “überraschend ” deutlich kletterte dagegen der Auslandsumsatz um 10,4% auf 135 Mio. Euro. Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz betrug damit 26,6%.Der Export entwickelte sich positiv.
Aus Deutschland wurden 2014 Lederwaren im Wert von 1,44 Mrd. Euro exportiert (+10,1%). An der Spitze der Abnehmerländer liegt Österreich (149 Mio. Euro, +7,1%), gefolgt von Frankreich (139,2 Mio. Euro, +18,4%) und Großbritannien (knapp 100 Mio. Euro, 17,4%). Auch in die von der Euro-Krise betroffenen Länder wie Griechenland und Portugal konnte wieder mehr exportiert werden. Die stärksten wertmäßigen Rückgänge wurden in Russland verzeichnet. Der Export knickte um ein knappes Drittel (-30,3%) ein.
Die Gesamteinfuhren betrugen im vergangenen Jahr rund 2,8 Mrd. Euro (+9,5%). Hauptlieferland bleibt unangefochten China mit einem Importvolumen von 1,57 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von über 29%. Der chinesische Importanteil an den Gesamteinfuhren beträgt damit 55,9%, gefolgt von Italien (11,7%) und Indien (7,1%).
Die Handtaschenimporte nach Deutschland hatten 2014 einen Wert von 702 Mio. Euro (+4,9%). Das Volumen der Lederhandtaschen macht mit 356,3 Mio. Euro etwa mehr als die Hälfte aus. Der Durchschnittspreis einer Handtasche betrug 13,75 Euro.
Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zumindest in Deutschland sein derzeit gut, leitete Junkert seinen Ausblick für 2015 ein. “Für 2015 erwarten wir daher wieder ein leichtes Umsatzwachstum.”