Die Hermès-Gruppe hat 2024 einen Umsatz von 15,2 Mrd. Euro erzielt, das ist ein Plus von 13% bzw. ein währungsbereinigtes Plus von 15% zum Vorjahresergebnis. Die wiederkehrenden Betriebseinnahmen liegen bei 6,2 Mrd. Euro, der Nettogewinn bei 4,6 Mrd. Euro.
Insbesondere das vierte Quartal sorgte für einen positiven Jahresabschluss. Der Quartalsumsatz liegt bei 4 Mrd. Euro, sowohl in Euro als auch währungsbereinigt ein Plus von 18%. In Japan ist der Umsatz um 23% gestiegen, im Rest Asiens um 7%. Auf dem amerikanischen Kontinent ist der Umsatz um 15% gestiegen, in Frankreich um 13% und im Rest Europas im 19%.
Auch in fast allen Warengruppen wurde Wachstum gemessen. Im Bereich Lederwaren und Sattlerei gab es ein Plus von 18%. Zurückzuführen ist die Entwicklung auf einen Anstieg in der Produktion und eine außerordentlich starke Nachfrage. Im Ready-to-wear und Accessoires-Sektor wurde das stabile Wachstum mit einem Plus von 15% fortgesetzt, insbesondere aufgrund der Accessoires- und Schuhkollektion. Der Seiden- und Textilsektor ist mit 4% leicht gewachsen. Nur die Uhren-Business-Line ist aufgrund eines herausfordernden Umfelds und starken Vergleichszahlen um 4% geschrumpft.
Für das kommende Jahr hat Hermès trotz der ökonomischen, geopolitischen und monetären Unsicherheiten das Ziel, währungsbereinigt im Umsatz zu wachsen.