Die spanische Sneaker-Marke Hoff stellt die Weichen für die nächste Wachstumsphase: Zum 1. Mai übernimmt Nicolas De Ros Wallace die Position des Chief Executive Officer. Die Entscheidung, initiiert von Gründer und Chairman Francisco Marchena, markiere „eine neue Phase der internationalen Expansion und Markenstärkung“, erklärt das Unternehmen. Marchena bleibt dem Unternehmen als Chairman erhalten und verantwortet weiterhin die langfristige Markenstrategie sowie die kreative Ausrichtung.
De Ros Wallace soll gemeinsam mit Marchena das Wachstum forcieren – mit einem ambitionierten Ziel: Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll sich das Geschäft verdreifachen. Im Fokus stehen dabei der Ausbau der internationalen Präsenz, die Stärkung der Markenidentität sowie die Weiterentwicklung des Kundenerlebnisses über alle Kanäle hinweg.
„Wir haben eine Marke mit klarer Positionierung und großem Potenzial aufgebaut“, erklärt Marchena. „Nicolas bringt die internationale Erfahrung, die Führungsqualitäten und die globale Perspektive mit, die erforderlich sind, um diese nächste Wachstumsphase erfolgreich zu gestalten.“
Der neue CEO bringt umfassende Branchenexpertise mit. Zuletzt war er seit 2022 CEO bei Canyon Bicycles. Zuvor verbrachte er knapp elf Jahre bei Nike, unter anderem als Vice President und General Manager der Jordan Brand für EMEA. Weitere Stationen umfassen Führungspositionen bei Inditex, etwa als Global Director für Schuhe bei Zara und Pull & Bear.
„Hoff hat ein solides Fundament und eine unverwechselbare Markenidentität aufgebaut“, so De Ros Wallace. „Mein Ziel ist es, auf dieser Dynamik aufzubauen, das weltweite Wachstum zu beschleunigen und gleichzeitig weiterhin eine sinnvolle Verbindung zu den Verbrauchern weltweit zu pflegen.“
Hoff ist derzeit laut eigenen Angaben in mehr als 20 Märkten aktiv und hat in den vergangenen fünf Jahren ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 50 % erzielt. Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum von 17 Mio. Euro auf 77 Mio. Euro. Aktuell betreibt das Unternehmen 19 Stores in Spanien, sieben internationale Filialen sowie 18 eigene Verkaufsflächen. Weitere Eröffnungen in Europa, Spanien und Lateinamerika sind bereits geplant.