Seit der Übernahme der Laufsportmarke durch die US-amerikanische Deckers Outdoor Corporation im Jahre 2012, als der Umsatz bei 2,2 Mio. US-Dollar Umsatz lag, erlebt Hoka einen bis dato ungebrochenen Höhenflug, der von zweistelligen Wachstumsraten begleitet wird und maßgeblich zum Gesamtergebnis der Gruppe beiträgt. Im Geschäftsjahr 2023 knackte Hoka mit einem Umsatz von 1,41 Mrd. US-Dollar die Milliardengrenze; das bedeutete ein Anstieg von 58,5% im Vergleich zum Vorjahr. Allein im jüngsten vierten Quartal verzeichnete Hoka einen Nettoumsatz von 533 Mio. US-Dollar, was einem Plus von 34% entspricht. In den letzten 12 Monate betrug der Umsatz 1,8 Mrd. US-Dollar, zu dem das US-amerikanische Geschäft zwei Drittel beiträgt. Für Dave Powers, CEO von Deckers Brands, hat Hoka das Potenzial zur „Multimilliarden-Dollar-Performance-Marke“. Dafür werde das Label Innovationen in den wichtigsten Performance-Kategorien vorantreiben und das Athleisure- sowie das Bekleidungssegment weiter ausbauen, denn da gebe es noch reichlich Luft nach oben. „Wir sind überzeugt, dass Hoka seine bestehende Kundenbasis weiterhin begeistern und gleichzeitig neue Kunden mit überzeugenden Produkten gewinnen wird“, so Powers.
Knapp gehaltenes Angebot
Die Hoka-Verantwortlichen waren von Anfang an davon überzeugt, dass sich die Qualität der Laufschuhe herumsprechen würde, und achteten darauf, den Markt nicht mit Produkten zu überschwemmen. Das Angebot sollte eher knapp gehalten und die Vertriebspartner sorgfältig ausgewählt werden. Nur jene Multilabel-Sportfachhändler sollen die Marke führen, in denen fachmännische Beratung groß geschrieben und Probelaufen ermöglicht wird. Gleichzeitig trieb die Marke ihr B2C-Geschäft weiter voran, testete das Kundeninteresse mit Pop-Up-Stores und begann, in den USA eigene Brand Stores zu eröffnen.