Was plant Pammys für 2026?
Im Sommer 2026 werden wir die Sandalen-Palette deutlich erweitern. Wir planen eine neue Variante mit einer Außensohle in Lederoptik für einen klassischeren Sandalen-Look. Außerdem wollen wir mit Pammys Work einen zertifizierten Arbeitsschuh herausbringen, der für die Gastronomie und die Arbeit im Krankenhaus geeignet ist. Zudem planen wir in diesem Jahr die Expansion in weitere europäische Märkte, insbesondere in die Benelux-Staaten und nach Skandinavien.
Pammys verkauft mit dem Pammys Pro auch schon einen Schuh, der ohne diese Zertifikate damit wirbt, für die Arbeit geeignet zu sein. Gab es dafür Kritik und was unterscheidet die beiden Modelle?
Im Alltag suchen die Kundinnen oft Schuhe, die nicht zertifiziert sind. Einige wollen, wenn sie zum Beispiel in der Pflege arbeiten, die bessere Belüftung dank Löchern am Schuh – das ist bei einem zertifizierten Schuh nicht möglich. Deswegen wollen wir beides anbieten und den Kundinnen die Wahl lassen.
Wie hoch sind die Retouren? Das ist ja oft die größte Herausforderung im Online-Business mit Schuhen.
Unsere Retourenquote ist im Vergleich zum Modemarkt sehr niedrig und liegt bei unter ca. 10 %. Unser Ziel ist es, sie noch weiter zu senken. Die guten Retourenquoten zeigen uns, dass wir unser Marketing-Versprechen auch einhalten. Deswegen bringen wir auch nur langsam neue Schuhmodelle heraus und schauen, was funktioniert.
Ist Pammys noch in einer Phase, in der Wachstum das Wichtigste ist, oder geht es schon um Profitabilität?
Beides gleichermaßen. Wir sind bootstrap. Das heißt: Wir haben keinen Investor, sondern alles selbst finanziert. Deswegen müssen wir profitabel sein, um wachsen zu können. Wir haben uns die letzten zwei Jahre jeweils verdoppelt und planen dieses Jahr die Verdreifachung. Das würden wir nicht hinbekommen, wenn wir unprofitabel wären. Damit investieren wir in die Neuentwicklungen und brauchen die Mittel, um die guten Leute zu verpflichten, dank derer wir wachsen.