Gegenüber dem Vormonat Januar stiegen die Verbraucherpreise um 0,2 %: Im Januar lag die Teuerungsrate noch bei 2,1 %. Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) erhöhte sich im Jahresvergleich um 2 % und im Monatsvergleich um 0,4 %.
Preisdämpfend wirkte im Februar vor allem die Entwicklung bei Energie und Nahrungsmitteln. Energieprodukte verbilligten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,9 %. Besonders Haushaltsenergie wurde günstiger, darunter Erdgas, Strom und Fernwärme. Auch leichtes Heizöl kostete weniger als ein Jahr zuvor. Kraftstoffe verteuerten sich dagegen leicht um 0,3 %. Laut Destatis hatten die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten seit dem 28. Februar noch keinen Einfluss auf das Februar-Ergebnis.
Die Preise für Nahrungsmittel lagen im Februar um 1,1 % über dem Vorjahresniveau und stiegen damit deutlich schwächer als noch im Januar. Teurer wurden unter anderem Süßwaren, Fleisch, Obst und frisches Gemüse. Rückgänge gab es vor allem bei Speisefetten und Speiseölen, Kartoffeln sowie Molkereiprodukten.
Weiterhin überdurchschnittlich blieb die Teuerung bei Dienstleistungen, die sich binnen Jahresfrist um 3,2 % verteuerten. Dazu trugen unter anderem soziale Einrichtungen, Personenbeförderung, Gaststätten sowie Nettokaltmieten bei. Die Kerninflation ohne Nahrungsmittel und Energie verharrte im Februar bei 2,5 %. Insgesamt verteuerten sich Waren im Jahresvergleich um 0,8 %.