Der Wert der Schuhausfuhren aus Italien in die GUS-Staaten ist laut einer aktuellen Marktstudie des Verbands der italienischen Schuhindustrie (Assocalzaturifici) im Jahr 2014 um 22,4% und im ersten Halbjahr 2015 um 34,3% eingebrochen.
Dagegen haben sich die Exporte in den Fernen Osten auch im Jahr 2014 positiv entwickelt. Mit einem Volumen von 10 Mio. Paar im Wert von 940 Mio. Euro machen China, Taiwan, Hongkong, Japan, Südkorea und Singapur 12% der Gesamtexporte der italienischen Schuhhersteller aus. Zwar sind in den ersten sechs Monaten des Jahres die Schuhausfuhren im Wert um 19,4% und im Volumen um 1% gestiegen, dennoch warnt Assocalzaturifici vor der weiteren Entwicklung. So sei derzeit nicht absehbar, wie sich die Verlangsamung der chinesischen Wirtschaft auf die Nachfrage nach Schuhen ’made in Italy‘ auswirken werde.
Chinas Wirtschaft wächst um 6,9%
Wie das Statistikamt in Peking am Mitte Oktober bekannt gab, lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal bei 6,9%. Ein geringeres Quartalswachstums wurde zuletzt in der Finanzkrise 2009 verzeichnet.
Die Industrieproduktion konnte im September um 5,7% zum entsprechenden Vorjahresmonat zulegen. Die Einzelhandelsumsätze stiegen um 10,9% im Vergleich zum Vorjahr.