Aquazzura hat vor dem Gericht in New York beantragt, auch Ivanka Trump zu den Vorgängen zu befragen. Die Anwälte von Trump hatten versucht, einen Auftritt der Präsidententochter zu verhindern. Das Argument: Als hochrangige Beraterin im Weißen Haus sei sie zu beschäftigt, um vor Gericht zu erscheinen. Die Richterin Katherine Forrest ordnete nun jedoch an, dass Trump für eine zweistündige Befragung zur Verfügung stehen müsse.
In einem früheren schriftlichen Statement hatte Ivanka Trump jede Beteiligung an einem möglichen Plagiat abgestritten. „Ich war nicht an Konzeption, Design, Produktion oder Verkauf des Modells beteiligt“, hieß es darin. Sie habe lediglich die gesamte Schuhrange abgenommen, nachdem diese zuvor von einem Designteam begutachtet worden sei. Dagegen führte Aquazzura ein Interview mit Trump im US-Fachmagazin ’Footwear News‘ an. Darin erklärte Ivanka Trump: „Ich bin nicht nur an der generellen Ausrichtung der Kollektion beteiligt, sondern auch am einzelnen Produkt. Es gibt keinen Schuh meines Labels, an dessen Designprozess ich nicht persönlich einbezogen bin.“