Lowa hat die Geschäftsführung angepasst. Marco Pirani ist seit März neuer General Manager Commercial. Hängt der personelle Umbau mit dem Rebranding zusammen?
Alexander Nicolai: Der gemeinsame Nenner ist, dass wir größere Ambitionen für die Zukunft haben. Damit gibt es auch mehr Aufgaben, die wir uns so aufteilen können. Marco ist ein absoluter Vertriebsexperte, das hilft uns vor allem bei unserem Ziel, international erfolgreicher zu werden.
Marco Pirani: Die Herausforderungen werden größer. Outdoor ist weltweit ein Thema, das wächst. Das Segment hat sich zuletzt von einer Performancelastigkeit in Richtung Lifestyle geprägt. Wir wollen weiterhin unsere Produkte in den Mittelpunkt stellen, sie aber zugänglicher machen. Wir wollen signalisieren, dass du kein Profi-Bergsteiger sein musst, um die Natur zu genießen und dabei gutes Schuhwerk zu tragen.
Was ist Ihre erste große Aufgabe in Ihrer neuen Position, Herr Pirani?
Marco Pirani: Meine erste große Aufgabe ist es, all das, was wir mit dem Rebranding vorgestellt haben, den Händlern zu vermitteln. Ausgewählte Händler hatten wir zu unserem Partnerevent eingeladen, aber wir sind in 80 Ländern aktiv und haben allein in Deutschland rund 1.400 Händler, mit denen wir zusammenarbeiten.
Eine weitere Personalie ist Andrea Dorigo, der als Group CEO der Muttergesellschaft Tecnica Group jetzt zusätzlich auch Lowa-CEO ist. Was bedeutet das für die Zusammenarbeit zwischen Lowa und Tecnica?
Alexander Nicolai: Es ist ein Zeichen dafür, wie relevant Lowa als eine der größten Marken innerhalb der Gruppe ist. Tecnica sieht das Potenzial und will sich mehr einbringen, um mit der Marke gemeinsam noch mehr zu erreichen. Es geht auch darum, mehr Synergien mit den anderen Unternehmen zu nutzen. Das Schöne an der Zusammenarbeit in der Gruppe ist, dass alle Unternehmen dieselbe Philosophie haben. Alle Unternehmen sind im Premium-Sport-Bereich. Bei allen steht die Performance der Produkte im Mittelpunkt. Alle fertigen selbst.