Ziel sei es, so Keen, die saubersten Schuhe der Welt herzustellen, zugleich die Marke zu stärken und zudem in neue Partnerschaften und Prozesse zu investieren. Ausgangspunkt ist für Keen die Annahme, dass die traditionelle Schuhherstellung schädlich für den Planeten und die Menschen sei und sich seit Jahrzehnten kaum verändert habe.
Nachdem sich das Unternehmen laut eigenen Angaben im vergangenen Jahr entschlossen hat, sich der nachhaltigen Produktion stärker anzunähern und sich für die Menschen, die im Unternehmen arbeiten, und den Planeten einzusetzen, soll nun in neue Partnerschaften und Prozesse investiert werden, um die nachhaltige Schuhherstellung weiter voranzutreiben. Dazu gehören Kooperationen mit Max Romey und der Organisation Intersectional Environmentalist. Keen unterstützt Romeys Dokumentarfilm „Footprints on Katmai“, der im Mai 2024 Premiere feierte, sowie den Neustart des Podcasts „The Joy Report“, um über Klimathemen aufzuklären.
Die Verantwortlichen des Schuhherstellers sind davon überzeugt, dass Nachhaltigkeit Langlebigkeit bedeutet. So wurde eine Herstellungsmethode entwickelt, um Delamination (die Ablösung von Komponenten) zu bekämpfen. Der im April 2024 gelaunchte Targhee IV Wanderstiefel nutzt die so genannte Fusion-Technologie, um eine lösungsmittelfreie Verbindung zu schaffen, die Obermaterial und Sohle dauerhaft verbindet.