Der Konsumklima-Indikator für Dezember prognostiziert im Vergleich zum Vormonat einen leichten Anstieg um 0,9 Zähler auf -23,2 Punkte. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des GfK-Konsumklimas powered by NIM, das seit Oktober 2023 gemeinsam von NIQ/GfK und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), Gründer der GfK, herausgegeben wird. Der Anstieg der Anschaffungsneigung um 3,3 Zähler auf -6,0 Punkte und der erneute Rückgang der Sparneigung um 2,1 Zähler auf 13,7 Punkte sorgen für eine leichte Verbesserung des Konsumklimas zum Jahresende. Allerdings verhindert die Verschlechterung der Einkommensaussichten eine stärkere Erholung. „Mit der Stabilisierung liegt das Konsumklima aktuell fast exakt auf Vorjahresniveau. Dies ist auch für den Einzelhandel mit Blick auf das Jahresendgeschäft eine gute Nachricht: Die Daten deuten auf ein stabiles Weihnachtsgeschäft hin. Denn die Verbraucher sind in einer vergleichbaren Konsumlaune wie im letzten Jahr“, erklärt Rolf Bürkl, Head of Consumer Climate beim NIM. „Das zeigt auf der einen Seite eine gewisse Stabilität bei der Konsumstimmung, andererseits aber auch, dass die Konsumenten kurzfristig keine durchgreifende Erholung erwarten.“
Die einzelnen Faktoren zeigen ein differenziertes Bild. Während die Sparneigung auf 13,7 (Vormonat: 15,8) und die Einkommenserwartung auf -0,1 (Vormonat: 2,3) gesunken sind, hat sich die Anschaffungsneigung positiv entwickelt und liegt bei -6,0 (Vormonat: -9,3). Die Konjunkturerwartung, die nicht in den Index einfließt, ist auf -1,1 gefallen (Vormonat: 0,8).
Der Befragungszeitraum für die aktuelle Analyse war vom 30. Oktober bis 10. November 2025. Die Ergebnisse basieren auf rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden.