Ilb: Welche Prinzipien sind im Ladenbau speziell bei einem Lederwarenfachgeschäft zu berücksichtigen?
Manfred Brockkötter: Das wichtigste Prinzip der Ladenbaudarstellung ist grundsätzlich Individualität. Es gilt, das ’selber Marke sein‘ herauszuarbeiten. Auf den Ladenbau übertragen heißt das: Einfache, klar strukturierte Wegeführungen in Verbindung mit durch- schaubaren Produkt- und Sortimentsverteilungen im Geschäft, in Szene gesetzt mit so wenig ’Ladenbaumöbeln‘ wie nötig und so viel ’Gestaltung‘ wie möglich. Dazu zählen etwa:
Offene Schaufensterbereiche, die das ganze Geschäft von außen sichtbar zur Bühne machen
Farben, die die Tiefe des Raumes unterstützen
Imagebilder und Handelsmarken, die die Welt der Sortimente widerspiegeln
Beleuchtung, die zur Ware weist, den Kunden nicht blendet und die Farben der Ware realistisch darstellt
So fügt sich ein Puzzleteil zum anderen, hin zu einem schlüssigen Ladenkonzept, das dem Kunden als positives Raumerlebnis in Erinnerung bleibt und ihn ermuntert, wiederzukommen.
Ilb: Wie kann eine Verkäuferin den Ladenbau effektiv nutzen?
MB: Ladenbau ist dann gelungen, wenn für die Verkäuferinnen die technischen Einheiten, die Griffweiten sowie die Stauräume und Schubladen ergonomisch verknüpft sind und so zu schnellem Handeln führen können. Nur so hat die sie die Möglichkeit, sich ganz den Kundenwünschen zu widmen.
Ilb: Was sollte eine Verkäuferin über verschiedene Lichtquellen und den Einsatz von Licht wissen?
Das vollständige Interview mit Manfred Brockkötter lesen Sie in unserer aktuellen I love bags.