Der weltweite Markenumsatz lag bei 541 Mio. Euro und damit 2 % unter dem Vorjahr. Dennoch spricht das Unternehmen vom zweitbesten Umsatz der Unternehmensgeschichte. Während der deutsche Markt stabil blieb und leicht zulegte, belastete vor allem das USA-Geschäft die Gesamtentwicklung. Lascana-Gründer und Geschäftsführer Jens Fehnders ordnet die Entwicklung so ein: „Natürlich hätten wir uns gewünscht, auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder im weltweiten Umsatz eine Steigerung zu erzielen.“ Zugleich verweist er darauf, dass der deutsche Markt den Vorjahresrekord „sogar noch einmal leicht übertreffen“ konnte.
Vor allem die Sortimentsgruppe Fashion/Shoes ist relevant: Sie erzielte im Geschäftsjahr 2025/26 einen Umsatz von 203 Mio. Euro und blieb damit das stärkste Segment von Lascana. Schuhe werden dabei nicht separat ausgewiesen, sondern gemeinsam mit Fashion betrachtet. Das unterstreicht ihre Rolle als Teil eines breiteren Lifestyle- und Modeangebots.
Auch im stationären Handel testete Lascana erweiterte Konzepte, bei denen neben Wäsche und Bademode zusätzlich Fashion und Schuhe angeboten wurden. Erprobt wurden zwei Flächengrößen: rund 300 qm im Kaufhaus Wagner in Baden-Baden und etwa 500 qm in Köln. Nach Abschluss des Tests schnitt die kleinere Fläche wirtschaftlich besser ab; die Kölner Filiale wurde Ende 2025 geschlossen.
Das in Baden-Baden getestete Konzept soll nun auf die Berliner Filiale in Wildau übertragen werden. Geschäftsführer Olaf Koopmann erklärt dazu: „Wir übertragen jetzt das erfolgreich in Baden-Baden getestete Konzept mit Fashion neu auf unsere Berliner Filiale in Wildau.“ Dabei erwartet Lascana durch die Integration von Fashion und vor allem Beachwear zusätzliche Umsatzimpulse. Schuhe bleiben in diesem Zusammenhang Teil des erweiterten Sortimentsansatzes, werden aber nicht als alleiniger Wachstumstreiber genannt.
Eine weitere Rolle spielt das Lizenzgeschäft, das mit 135 Mio. Euro Umsatz rund ein Viertel des Gesamtumsatzes ausmachte. Zu den stärksten Lizenzmarken zählt Lascana unter anderem Elbsand, das unter anderem Bademode und Schuhe umfasst. Damit sind Schuhe auch im Lizenzportfolio vertreten.