Während die LSAG im Jahr 2020 noch einen Umsatz in der Höhe von 263 Mio. Euro erwirtschaftete, konnte dieser in 2021 trotz zahlreicher Einschränkungen durch Covid-19-Maßnahmen auf 280 Mio. Euro gesteigert werden (+6,6%). Bei gleichbleibendem Mitarbeiterstand und sieben neuen Standorten (zwei in Ungarn und der Slowakei sowie weitere in Österreich) habe sich das Unternehmen erholt, heißt es in einer im Börse Social Network veröffentlichten Meldung.
Mit Ende des Geschäftsjahres 2021 hielt die LSAG demnach gruppenweit 203 Filialen, darunter 142 Humanic-Standorte. Im Vergleich zum Vorjahr konnte das Filialnetz wieder gesteigert werden (200 Ende 2020). Der Rohertrag des Unternehmens konnte von 83,7 Mio. Euro auf 117,5 Mio. gehoben werden, was einem Anstieg der Rohertragsmarge von 38,3% im Vorjahr auf 50,4% in 2021 entsprach. Nach einer geringeren Rohertragsmarge aufgrund höherer Preisänderungen zum Abverkauf und damit Abbau der Überbestände im Vorjahr konnte die Rohertragsmarge im Jahr 2021 wieder gesteigert werden.
Die Personalaufwendungen stiegen in 2021 um 7%. Dies sei auf geringere Zuschüsse zur Kurzarbeit in 2021 als im Vorjahr zurückzuführen. Im Jahr 2020 betrug das EBIT noch -36,8 Mio. Euro und konnte sich im Jahr 2021 auf 3,5 Mio. Euro stabilisieren. Das Ergebnis vor Steuern hat sich von -38 Mio. Euro auf plus 1,6 Mio. Euro verbessert.
Das Grazer Unternehmen Leder & Schuh AG ist mit den Vertriebsschinen Humanic und Shoe4You in Österreich und acht weiteren Ländern (Deutschland, Bulgarien, Kroatien, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn) vertreten.