Leguano hat sich auf schuhkurier-Nachfrage zum Bericht in der Immobilien-Zeitung über die Verkleinerung des Filialnetzes geäußert. Die Immobilien-Zeitung gab an, dass Vermieter berichteten, Leguano wolle rund 50 der 140 Filialen in Deutschland schließen. Leguano erklärte gegenüber schuhkurier, dass die angegebene Anzahl „durchaus irritiert“ habe und die Herkunft der Angabe über eine so große Schließungswelle für das Unternehmen unerklärlich sei. Das Unternehmen plane keinen Strategiewechsel weg vom dichten Filialnetz: „Das dichte Filialnetz, das Leguano in Deutschland unterhält, bildet neben unserem Online-Shop und den guten Händlerbeziehungen die Grundlage für den Erfolg unseres Unternehmens im Barfußschuhmarkt“, so ein Unternehmenssprecher.
Gleichzeitig bestätigt Leguano, dass im Laufe des Jahres die Standorte in Bad Oeynhausen, Garmisch, Greifswald, Esslingen, Siegen, Berlin-Spandau, Hof, Meißen, Waldshut und Ahrweiler geschlossen wurden bzw. noch werden. „Im laufenden Geschäftsjahr wurden bzw. werden die Filialen vorrangig deswegen geschlossen, weil fortwährende Standort-Analysen in einigen Regionen eine signifikante Verschiebung des Kundenverhaltens zugunsten digitaler Einkäufe auf www.leguano.eu ergeben. In einigen Fällen sahen bzw. sehen wir uns mit zum Teil erheblichen Baumängeln oder auch vermieterseitiger Kündigung konfrontiert“, begründet Leguano die Schließungen.