Lowa hat ein Update seines Nachhaltigkeitsberichts vorgestellt und darin neue Fortschritte in den Bereichen Lieferkette, Klimaschutz und Unternehmensentwicklung dokumentiert. Der Bericht basiert erneut auf den Standards der Global Reporting Initiative (GRI) und schafft damit Transparenz und Vergleichbarkeit.
Ein zentrales Thema ist die Lieferkette: Bereits im dritten Jahr ist das Unternehmen Mitglied der Fair Wear Foundation. Die regelmäßige Bewertung sozialer Standards und die Ableitung konkreter Verbesserungsmaßnahmen sind laut Lowa inzwischen fester Bestandteil der operativen Abläufe.
Auch beim Klimaschutz meldet der Outdoor-Spezialist Fortschritte. Am Produktionsstandort Bošany in der Slowakei wurde eine neue Photovoltaikanlage mit rund 9.200 qm Fläche in Betrieb genommen. Sie deckt bei voller Auslastung bis zu 90 % des dortigen Strombedarfs. Der Standort war 2023 für etwa die Hälfte der Scope-1- und Scope-2-Emissionen verantwortlich. Bis 2027 sollen diese Emissionen halbiert werden. Bereits in den ersten zwei Monaten nach Inbetriebnahme konnten durch die neue PV-Anlage rund 100 Tonnen CO₂ eingespart werden.
Darüber hinaus widmet sich Lowa laut dem Bericht auch der organisatorischen Weiterentwicklung. Neue Kennzahlen zu Mitarbeitenden, Beschäftigungsformen, Vielfalt und Arbeitssicherheit zeigen nach Angaben des Unternehmens, wie die eigenen Strukturen an die Anforderungen verantwortungsvoller Unternehmensführung angepasst werden.
„Mit dem Update zeigen wir, in welchen Bereichen wir konkret vorankommen – und wo wir konsequent weiterarbeiten“, sagt Alexander Nicolai, CEO der Lowa Sportschuhe GmbH. „Faire Bedingungen in der Lieferkette, ein deutlich reduzierter CO₂-Fußabdruck und eine starke Organisation sind für uns zentrale Bausteine einer ökologisch und sozial nachhaltigen Zukunft.“