Aus insgesamt 140 Ländern waren Händler und Einkäufer nach Mailand gereist; die meisten aus Europa, vor allem aus Spanien, Deutschland und Frankreich. Bei Besucherinnen und Besuchern aus Nordamerika verbuchten die Veranstalter ein zweistelliges Wachstum, gefolgt von Fernost mit China und Japan an der Spitze.
Der italienische Herstellerverband Assocalzatuarifici zieht als -Organisator ein selbstbewusstes Fazit: „Die Messen bestätigen sich als unbestrittene Protagonisten der Innovationsszene. Sie haben ihre Rolle als Begegnungs- und Entwicklungszentrum gestärkt und verkörpern die Essenz der Exzellenz.“ Dabei habe besonders das Rahmenprogramm aus Fashionshows, der Vorstellung junger Designer und Kooperationen mit Start-ups einen wertvollen Beitrag geleistet.
In einer Zeit des tiefgreifenden Wandels in der Modewelt, die von Digitalisierung und Nachhaltigkeit geprägt ist, zeigte das Messequartett jetzt auch die künstlerischen Fähigkeiten, die sich aus der Wertschöpfungskette ergeben. Bewusst habe man zudem einen Schwerpunkt auf Ausbildung und Beschäftigungsmöglichkeiten junger Generationen gelegt, so die Veranstalter.
Im Februar waren zu den vier Mailänder Messen Micam, Lineapelle, The One Milano und Fashion & Jewels laut den Organisatoren insgesamt 40.821 Besucher gekommen.
Im September 2023 waren 42.273 Fachbesucher dem Ruf nach Mailand gefolgt. Im Februar 2022 waren 48.000 Besucher gezählt worden.