Amazon geht im Segment Mode weiter in die Offensive. In den USA wurde das neue Angebot ’Prime Wardrobe‘ gelauncht. Das hat auch Konsequenzen für Zalando.
22.06.2017
Helge Neumann
1 Minute
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Das Konzept vonAmazon Wardrobe ist einfach: Prime-Kunden in den USA können sich bis zu 15 Artikel zur Anprobe nach Hause liefern lassen. Anschließend haben sie eine Woche Zeit, Schuhe und Bekleidung anzuprobieren. Was nicht gefällt oder passt, kann über eine bereitgestellte Box zurückgeschickt werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern bezahlen die Kunden nur die Teile, die sie behalten. In der Regel müssen Kunden bislang meist im Voraus die Gesamtsumme bezahlen und erhalten nach der Retoure eine Erstattung. Um die Retourenquote zu senken, bietet Amazon außerdem Rabatte: Wer drei oder vier Teile behält, bekommt 10% Rabatt. Kunden, die fünf oder mehr Teile behalten, erhalten 20%. Zur Auswahl stehen rund 1 Mio. Produkte. Ob der Service nach dem Start in den USA auch in Deutschland angeboten wird, ist noch unklar.
„Wenn Prime Wardrobe abhebt, könnten die Einzelhändler am Boden zurückbleiben“, kommentierte der US-Analyst Omar Saad die Pläne. Auch die Aktionäre von Zalando reagierten auf die Ankündigung von Amazon Wardrobe: DiePapiere des Berliner Onlinehändlers fielen am 21. Juni um mehr als 6%.