Mit dem neuen Prüfzeichen will das PFI definierte Kriterien für Konstruktion, Materialien und Produktsicherheit sichtbar machen. Barfußschuhe sollen ein möglichst natürliches Laufgefühl unterstützen und dem Barfußlaufen nahekommen. In Konstruktion, Materialeinsatz und Funktion unterscheiden sie sich jedoch deutlich von konventionellen Schuhen. Auch klassische Schutzfunktionen, etwa gegenüber Temperatur, Feuchtigkeit oder mechanischer Belastung, können je nach Aufbau anders ausgeprägt sein.
Das neue PFI-Label soll an diesen Besonderheiten ansetzen. Geprüft werden unter anderem spezifische Merkmale wie Flexibilität, Sohlenstärke und sensorisches Verhalten. Darüber hinaus berücksichtigt das Prüfzeichen die Qualität von Laufsohlen, Ober- und Futtermaterialien sowie Einlege- und Decksohlen. Artikelabhängig werden außerdem chemische Parameter geprüft, insbesondere bei Materialien mit Hautkontakt.
„Barfußschuhe stellen ganz besondere Anforderungen an Konstruktion, Materialien und Funktionalität“, erklärt Liselotte Vijselaar, Abteilungsleiterin des International Shoe Competence Centers (ISC) und fachlich Verantwortliche für das neue Label. „Mit unserem Prüfzeichen schaffen wir eine klare Orientierung für Hersteller, Handel und Verbraucher.“
Das Prüfzeichen dürfen laut PFI nur Produkte tragen, die alle Anforderungen des Instituts erfüllen. Hersteller sollen damit die Eigenschaften ihrer Barfußschuhe transparenter kommunizieren können; Verbraucherinnen und Verbraucher erhalten eine zusätzliche Orientierung bei geprüften Produkten.
Vorgestellt wird das neue Barfußschuh-Prüfzeichen vom 24. bis 26. Juli auf der Barfußschuhmesse Barefoot.