Auch der neue CEO Elliot Hill kann kurzfristig nichts an der rückläufigen Entwicklung des US-amerikanischen Sportartikel-Konzerns ändern: Für das dritte Quartal des Fiskaljahrs 2025 kündigt das Unternehmen erneut einen Rückgang an. So konnten Umsätze in Höhe von 11,3 Mrd. US-Dollar (ca. 10,4 Mrd. Euro) erzielt werden, was rund 9% unter dem Vorjahresergebnis liegt. Über den D2C-Kanal Nike Direct wurde ein Umsatz von 4,7 Mrd. US-Dollar (ca. 4,3 Mrd. Euro) generiert, was einem Rückgang um 12% entspricht. Der Großhandelsumsatz belief sich derweil auf 6,2 Mrd. US-Dollar (ca. 5,7 Mrd. Euro) und sank dadurch um 7%. Die Bruttomarge verringerte sich um 330 Basispunkte auf 41,5%, der verwässerte Gewinn pro Aktie betrug 0,54 US-Dollar (ca. 0,50 Euro). Laut US-amerikanischen Berichten übertrifft Nike mit diesem Ergebnis trotz des herben Rückgangs die Erwartungen branchennaher Analysten – diese erwarteten teils deutlich höhere Rückgänge.
Elliot Hill, der seit Oktober vergangenen Jahres die Nachfolge von John Donahoe angetreten ist, zeigt sich mit den Ergebnissen im strategischen Kurs Nikes bestätigt: „Die Fortschritte, die wir im Hinblick auf die strategischen Prioritäten von ’Win Now‘ gemacht haben, zu denen wir uns vor 90 Tagen verpflichtet haben, bestärken mich in meiner Zuversicht, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ermutigend ist, dass NIKE in diesem Quartal mit dem Sport etwas bewegt hat – durch Athleten-Storytelling, Performance-Produkte und große Sportmomente.“