Tarifkonflikt

NRW: Tarifabschluss im Einzelhandel

Das Ergebnis des Tarifkonflikts im nordrhein-westfälischen Einzelhandel ist eine Lohnerhöhung um 3%. In der vierten Verhandlungsrunde kam es zur Einigung zwischen Verdi und dem Handelsverband NRW.

Betroffen sind 487.000 sozialversicherungspflichtig und 205.000 geringfügig Beschäftigte im Einzelhandel. Die Löhne und Gehälter für die Beschäftigten, die bis zur Gehaltsgruppe der Verkäuferin im letzten Berufsjahr (2.579,- Euro in Vollzeit) eingruppiert sind steigen um 3%. Für alle Beschäftigten in höheren Entgeltgruppen gibt es einen Festbetrag in Höhe von 77,50 Euro. Ab dem 1. Mai 2020 erhalten alle Beschäftigten des Einzelhandels weitere 1,8% mehr.

Azubis profitieren besonders

Die Ausbildungsvergütungen werden überproportional zwischen 45 Euro und 60 Euro zum Beginn des Ausbildungsjahres 2019 und zwischen 50 Euro und 80 Euro zu Beginn des Ausbildungsjahres 2020 erhöht. Die Laufzeit des Tarifvertrages beträgt 24 Monate.

Planungssicherheit für den Handel

„Mit diesem Abschluss sind wir an die Grenzen des Vertretbaren gegangen, haben nun aber auch Planungssicherheit für die nächsten beiden Jahre“, fasst Berndfried Dornseifer, Vizepräsident des Handelsverband NRW, die Ergebnisse des Tarifabschlusses zusammen.

Mara Mechmann / 05.07.2019 - 10:30 Uhr

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