Insgesamt vergab Oeko-Tex laut eigenen Angaben im vergangenen Geschäftsjahr mehr als 43.000 Zertifikate und Labels – ein Plus von 21% gegenüber dem Vorjahr. Das stärkste Wachstum von 52% verzeichnete dabei das Produktlabel „Made in Green“.
Mit zwei neuen Zertifizierungen will Oeko-Tex den Fokus auf die Zusammenarbeit zahlreicher Parteien entlang der globalen Lieferkette legen: „Oeko-Tex Responsible Business“ reagiere dabei auf die steigenden globalen Erwartungen an die Einhaltung von Sorgfaltspflichten und unterstütze Textil- und Lederunternehmen seit November 2022 dabei, bestehende und potenziell negative Auswirkungen des eigenen Geschäftsbetriebs, der Lieferketten und weiteren Geschäftsbeziehungen zu verhindern. Unternehmen, die mit „Oeko-Tex Organic Cotton“ arbeiten, könnten wiederum von einem Netzwerk zertifizierter Unternehmen auf der ganzen Welt profitieren, um die Beschaffung von Chemikalien, Materialien und Geschäftspartnern vom Anbau bis zum fertigen Produkt zu erleichtern.
Anfang des Jahres hat die Organisation auf Basis aktueller Branchenentwicklungen und wissenschaftlicher Erkenntnisse ein generelles Verbot für die Verwendung von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS/PFC) in Textilien, Leder und Schuhen erlassen, die nach Standard 100, Organic Cotton, Leather Standard und Eco Passport zertifiziert sind. Auch überschritt Oeko-Tex im Geschäftsjahr 2022/2023 laut eigenen Angaben die Marke von 1.000 Step-zertifizierten Produktionsstätten.
Über Oeko-Tex
Seit 30 Jahren bietet Oeko standardisierte Lösungen, durch die Unternehmen der Textil- und Lederindustrie ihre Herstellungsprozesse transparent und nachhaltig optimieren sollen. Aktuell arbeiten laut Oeko-Tex 21.000 Hersteller, Marken und Handelsunternehmen in mehr als 100 Ländern mit dem Unternehmen zusammen. Gleichzeitig nutzten Millionen von Verbraucherinnen und Verbrauchern rund um den Globus die Oeko-Tex-Labels als Orientierung für ihre Kaufentscheidungen.