Im Einklang mit dem Leitthema der diesjährigen Veranstaltung gaben zahlreiche Praxisvorträge einen Einblick in die momentan wichtigsten Trends für den Handel. Im Fokus standen einmal mehr die digitale Kommunikation mit dem Kunden, vor dem Hintergrund, dass das boomende Online-Geschäft und die zunehmende Popularität des Mobile-Shoppings dem stationären Handel zusehends Kunden, Frequenz und somit Umsatz kosten.
Wohin die Reise gehen wird, zeigten die bereits in der Praxis erprobten Innovationen und digitalen Services. Hierzu zählen Smartphone-Tracking im stationären Handel, Location-based-Services, Mobile-Payment und sowie das Thema ‘Digital-in-Store’.
Einig waren sich die Referenten auf dem Podium bei der Einschätzung, dass es nicht eine Frage von Online oder Offline sei, sondern vielmehr wie der Händler das richtige Konzept für sich findet, um beide Kanäle miteinander gewinnbringend zu vereinen. Doch dazu müsse der stationäre Handel nach den Worten von Prof. Dr. Gerrit Heinemann, Professor für Management und Handel an der Hochschule Niederrhein, in die “Puschen” kommen. Ansonsten würden in Zukunft Onlineumsätze zunehmend importiert werden und Einzelhandelsumsätze ins Ausland abfließen. Denn ausländische Mitbewerber, wie das von dem Chinesen Jack Ma gegründete Onlineunternehmen Alibaba, seien nur ein Klick entfernt, ihre Fühler nach Europa auszustrecken.