Der Börsengang des schwedischen Onlinehandelsunternehmens Boozt am 31. Mai ist erfolgreich verlaufen. Die Aktie legte nach dem Handelsstart deutlich zu. Zu den größten Anteilseignern gehört auch ein Schuhhersteller.
07.06.2017
Helge Neumann
1 Minute
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Der Ausgabepreis der Boozt-Aktie an der Börse in Stockholm lag bei 6,34 Euro. Das Papier war nach Unternehmensangaben deutlich überzeichnet. In den Tagen nach dem Börsengang legte die Aktie deutlich zu und stieg auf über 8,20 Euro.Den aktuellen Aktienkurs finden Sie hier.
Boozt-CEO Hermann Haraldsson zeigte sich nach dem Start der Aktie zuversichtlich: „Wir meinen es ernst. Unser Ziel ist Wachstum. Der Onlineanteil am Modehandel wird sich in den nächsten fünf bis zehn Jahren verdreifachen.“
Boozt wurde 2007 gegründet und im Jahr 2011 neu gelauncht. Ziel der Verantwortlichen ist es, in Skandinavien der größte Onlinemodehändler zu werden. Im Geschäftsjahr 2016 lag der Umsatz von Boozt bei rund 140 Mio. Euro – ein Plus in Höhe von 70% im Vergleich zum Vorjahr. Unter dem Strich stand ein Gewinn in Höhe von 1,3 Mio. Euro. Im Jahr zuvor hatte Boozt noch einen Verlust in Höhe von 1,25 Mio. Euro verbuchen müssen.
Enge Verbindungen bestehen zwischen Boozt und Ecco. Bis Ende März 2017 betrieb das Onlineunternehmen aus Malmö einen Webshop von Ecco. Im Gegenzug beteiligte sich die Ecco Holding an Boozt. Auch nach dem Börsengang gehört der Schuhhersteller mit einem Anteil von 7,1% zu den größten Gesellschaftern des E-Commerce Unternehmens.