Das Gesamtmarktvolumen legte im Jahr 2013 um 2,8 Prozent zu. Der Marktwert der Abverkäufe an den Hande, beläuft sich auf rund 4,8 Mrd. Euro. Der geschäftzte Absatz im handel liege damit bei über 10 Mrd. Euro. Besonders gut entwickelte sich die Kategorien Schuhe (+5,2%) und Rucksäcke (+2,7%). Der größte Einzelmarlt ist Deutschland mit einem Marktanteil von 25,7 Prozent, gefolgt von Großbritannien und Irland (13,4%) und Frankreich (12,2%).
Auch die Entwicklung im laufenden Jahr ist positiv. Nach einen schwachen Start habe sich die Branche im Frühjahr erholt und das erste Halbjahr mit einem „leichten Plus“ abgeschlossen, berichtete EOG-Präsident und Mammut-CEO Rolf Schmid.
Die Zahlen bewertete Jack Wolfskin-Chef Michael Rupp als „normal“ in etablierten Märkten. Künftig nehme daher die Wettbewerbsintensität zu , und die Professionalisierung schreite voran. „Ein guter Kletterer ist nicht automatisch ein guter Geschäftsmann. Das reicht nicht mehr.“
Potenzial für die Industrie sieht Rupp in Märkten wie Russland oder China. Ziel sei Outdoor zu „einer globalen Bewegung“ zu machen.
EOG: Publikumstag vom Tisch
Die EOG sprach sich im Vorfel der OutDoor zudem gegen die Einführung eines Publikumstags nach dem Vorbild der Fahrrad-Messe Eurobike aus, die ebenfalls in Friedrichshafen stattfindet. Anstelle eines Publikumstages schwebt den Beteiligten als Vision ein paneuropäisches Festival bzw. ein Event vor, das die Faszination von Outdoor erlebbar mache und Leidenschaft für Bewegung in der Natur wecke, berichtete Rolf Schmid. „Dafür ist eine Fachmesse nicht der richtige Ort.“