Gemeinsam mit der European Outdoor Group (EOG) hat die Messe München an einem Relaunch der Messe Outdoor (zuvor Outdoor by Ispo) gearbeitet. Sie findet vom 19. bis 21. Mai 2025 statt und soll gleichzeitig die Kosten um 20% reduzieren und die Anzahl der Aussteller und Besucher um 20% erhöhen. Zwar gebe es zum jetzigen Zeitpunkt mehr Anmeldungen als letztes Jahr, doch die Messe befinde sich aufgrund einiger zögernder Industrievertreter an einem „kritischen Punkt“, teilt die EOG mit. EOG-Interimsgeschäftsführer Scott Nelson hat daher mit einem Statement an die Industrie dafür appelliert, sich an dem neuen Messekonzept zu beteiligen: „Die EOG existiert, um den Willen und die Bedürfnisse der Industrie zu vertreten. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass die Branche wiederholt ihren Bedarf an der Outdoor-Messe und an einem neu belebten, neu ausgerichteten Konzept geäußert hat. Dies wurde mit der Outdoor 2025 erreicht.“ Wenn das neue Konzept scheitern würde, würde dies am mangelnden Commitment der gesamten Industrie liegen: „Das Momentum nimmt zu, aber es ist noch nicht garantiert. Mit über 150 engagierten Marken und einer deutlichen Unterstützung des Konzepts durch die Einzelhändler sind wir gewillt zu feiern, können es aber noch nicht ganz. Wir erwarten von der Branche Entschlossenheit und einen neuen Sinn für Dringlichkeit. Wir können die verbleibenden Marken nicht dazu zwingen, aufzustehen und sich in die Reihe ihrer Kollegen einzureihen, aber machen Sie sich nichts vor: Wenn die Messe scheitert, dann nicht wegen mangelndem Konzept, mangelnder Kommunikation, mangelnder Innovation, mangelnder Unterstützung durch Kollegen, mangelnder Unterstützung durch Einzelhändler oder mangelnder Anstrengung.“
Zu den bereits angekündigten Ausstellern gehören Patagonia, Lowa, Keen, Aku, Gore, Sympatex und Kamik.