Die Gläubigerversammlung stimmte dem Insolvenzplan am 14. Januar 2026 einstimmig zu; das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg bestätigte den Plan rechtskräftig.
Im Zuge der operativen Neuausrichtung reduzierte Pepco sein Filialnetz von 64 auf 36 Standorte. Ziel sei es, eine tragfähige Basis für künftiges profitables Wachstum zu schaffen. Mit den zum Jahresende 2025 vollzogenen Schließungen sank die Zahl der Beschäftigten von rund 500 auf etwa 350 Mitarbeitende. Das Unternehmen vertreibt Bekleidung und weitere Handelswaren für die ganze Familie im Preiseinstiegssegment.
Mit Abschluss des Verfahrens beendet Sanierungsgeschäftsführer Christian Stoffler (Gerloff Liebler Rechtsanwälte) planmäßig sein Mandat. Die Geschäftsführung der Pepco Germany GmbH übernehmen künftig Daniel Blaumann, der weiterhin das operative Geschäft verantwortet, Jorge Gervasi (COO Westeuropa) sowie Ľubica Poláková (Leiterin Finanzwesen).
Stoffler bezeichnete den Prozess als zügige und effektive Sanierung in Eigenverwaltung: „Dass dies möglich war, ist dem guten Zusammenspiel aller Beteiligten zu verdanken: dem unverminderten Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dem Commitment des Gesellschafters Pepco N.V., der Loyalität der Geschäftspartner und Kunden und der sehr konstruktiven Zusammenarbeit mit dem Sachwalter Dr. Gordon Geiser. Pepco hat jetzt alle Voraussetzungen, um in Deutschland erfolgreich neu zu starten.“